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Biographie

Die
Mezzosopranistin Nadine Weissmann hat in letzter Zeit vor allem als
Wagner-Sängerin internationale Aufmerksamkeit erregt.
Die neue Spielzeit beginnt mit
Vorstellungen von Die tote Stadt an der Oper Frankfurt. Ende 2011
folgen eine Brahms Alt-Rhapsodie in Eutin und Ausschnitte aus Ligetis
Le grand macabre mit dem DSO Berlin in der Philharmonie. Eine
Neuproduktion von The Rake's Progress am Opéra Théâtre de Saint-Étienne
folgt im Frühjahr 2012. Zukünftige Auftritte führen die Sängerin u.a. für
Konzerte nach
Bordeaux, Mulhouse, Weimar und als Erda und Flosshilde ans Liceu Barcelona.
Im Herbst 2010 kehrte sie nach Madrid
zurück, um als Cover für die Rolle der Leokadja
Begbick in Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu arbeiten,
darauf folgte Mathis der Maler an der Pariser Bastille unter Christoph
Eschenbach in einer Neuinszenierung von Olivier Py. 2011 begann mit
Konzerten der "Wesendonck-Liedern", dann folgten Parsifal in
Barcelona, Filipjewna in Eugen Onegin in Bilbao
und Ring-Wiederaufnahmen in Weimar. Sie beendete die Spielzeit mit
einem Benefizkonzert als ehemalige Preisträgerin des Rheinsberg Festivals.
Zu Beginn der 2009/10 Spielzeit gab sie
ihr Debut in Falstaff als Quickly an der Finnish National Opera in
Helsinki, kurz darauf folgte ein Debut in Bilbao als Marthe in
Faust. 2010 begann mit ihrer ersten Mary in Der fliegende Holländer
am Teatro Real in Madrid, gefolgt von ihrer ersten Mahler 2 in Weimar.
Debuts als Brigitta in Die tote Stadt an
der Opéra national de Lorraine in Nancy und am Teatro Real folgten danach, sowie
das Open-Air Konzert Spanische Nacht mit der Staatskapelle Weimar als
krönender Saisonabschluss.
In der Saison 2008/2009 schloss sie
den Ring in Weimar als Erda (Rheingold/ Siegfried), Schwertleite (Walküre),
und 2.Norn/ Waltraute (Götterdämmerung) ab. Im Januar war sie in
Lissabon mit dem Gulbenkian Orchestra unter Lawrence Foster in Elektra zu
hören. Als Einspringer bei der Staatskapelle Halle mit den Berio Folk Songs
unter Karl-Heinz Steffens setzte sie ein Highlight im Februar. Beethovens
9.Sinfonie sang sie im Frühjahr sowohl in Weimar als auch in Lissabon.
Ihr Debut bei den Berliner Philharmonikern gab sie im Mai als zweiter Alt im
Elias unter Seiji Ozawa.
Nadine Weissmann ist Gewinnerin des Orchester-Preises beim
internationalen Wagner-Wettbewerb der Oper von Seattle und war im August 2008 unter der Leitung von Asher Fisch
dort mit großem Erfolg zu hören. Im Juli sang sie am
Nationaltheater Weimar ihren ersten kompletten Ring-Zyklus und gab ihre Rollendebuts als zweite Norn und Waltraute in der
Götterdämmerung. Arthaus hat
den Zyklus auf DVD herausgebracht.
Die Spielzeit 2007/2008 begann
mit der Premiere von Siegfried am
DNT, in dem sie ihre zweite Erda sang. Hoch gelobt wurde seit Januar dort ihre
neue Carmen, begleitet von der Staatskapelle Weimar unter Martin Hoff.
Im Mai gab sie ihr Debut am Gran Teatre del Liceu als Schwertleite
in den konzertanten Aufführungen der Walküre
unter der Leitung von Sebastian Weigle neben Plácido Domingo..
In der Spielzeit 2006/2007 war sie als
Gast in Weimar Erda im Rheingold.
Ende des Jahres war sie konzertant mit dem Gulbenkian Orchester wieder in
Lissabon zu erleben und in der Missa
solemnis in Santiago de Compostela. Im Januar ihr Debut als Emilia
im Otello an der Opéra de
Monte-Carlo unter Daniele Callegari. Ab Februar 2007 war sie festes
Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater Weimar und auch in der
Walküre als Schwertleite zu hören.
Im März erschien die Deutsche Grammophon CD Duets mit Anna Netrebko
und Rolando Villazon unter Nicoa Luisotti, auf der Nadine als Giovanna im Duett
aus Rigoletto zu hören ist. Am Ende der Spielzeit konnte Nadine
eine neue Verdi-Partie in ihr Repertoire aufnehmen: die Federica in
Luisa Miller, ebenfalls in Weimar.
Im September 2005 war sie
Finalistin im Opernwettbewerb von Marseille und Preisträgerin des Hilde Zadek
Gesangswettbewerbes in Wien. Im Dezember war sie als Carmen in Nordhausen zu
hören und als Baba the Turk in Lübeck. Im Januar 2006 gewann sie den zweiten
Preis, den Wagner-Preis, und den Sonderpreis von Sao Paolo beim
Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona.
Außerdem war sie im März 2006 im Thomas-Quasthoff-Meisterkurs und im
Abschlusskonzert in der Weill Hall der Carnegie Hall zu hören. Im April gab sie
ihr Debut als Herodias in Salome
mit dem Gulbenkian Orchester in Lissabon unter Lawrence Foster. Im Juni sang
sie erstmals die Florence Pike in Albert
Herring in Lübeck. Im Sommer debütierte sie als Cover der Duenna in
Betrothal in a Monastery beim
Glyndebourne Festival und sang die Herodias auch am Deutschen Nationaltheater
Weimar.
In der
Spielzeit 2004/2005 war sie als Carmen am Mecklenburgischen Staatstheater
Schwerin zu hören; im März und April sang sie in
The Rake's Progress erneut die Rolle
der Baba erstmals am Theater Hagen. Ebenfalls im März war sie als Solistin im
Konzerthaus Berlin und im Radio unter Lawrence Foster mit dem RSB in Bernsteins
Jeremiah
-Symphonie zu hören.
Vom März
2002 bis Juli 2004 war sie bei den Städtischen Bühnen Osnabrück engagiert. Dort
war sie neben diversen Partien bereits als Marcellina (Figaro),
Old Lady (Candide), Maddalena (Rigoletto),
Dorabella (Così fan tutte),
Gräfin Helfenstein (Hindemith:Mathis der
Maler) Anita (West Side Story)
und Annina (Der Rosenkavalier) zu
sehen; besonders erfolgreich war ihr Rollendebut als Carmen
unter Lothar Koenigs. Im August 2004 wurde
sie unter hunderten Sängern als einzige Deutsche in die Endrunden des
Operalia-Wettbewerbs gewählt.
In den Jahren 2000-2002 hat
sich Nadine mit Konzerten im Rahmen der Kammerkonzertreihe des DSO Berlin, mit
Uraufführungen neuer Musik und in Liederabenden in und um Berlin vorgestellt.
Nach ihrer Rückkehr aus den USA nahm sie an zahlreichen Wettbewerben erfolgreich
teil, erhielt u.a. einen Sonderpreis beim Francisco-Viñas-Wettbewerb und war
Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang. Als Preisträgerin des Wettbewerbes
Kammeroper Schloß Rheinsberg trat sie im Sommer 2002 dort als Klytämnestra in
Glucks Iphigenie in Aulis und bei
der Operngala auf.
Nadine
Tamira Weissmann wurde 1974 in Berlin geboren. Schon während ihrer Zeit an der
John -F.-Kennedy Schule konnte sie ihre Leidenschaft für Gesang in diversen
Musikrichtungen als Solistin bei Konzerten und Musicals ausleben. Nach dem
Abitur wurde sie an der Londoner Royal Academy of Music angenommen und machte
dort 1997 ihren Bachelor of Music. Zum Aufbaustudium ging sie an die renommierte
Indiana University in Bloomington, wo sie bei Virginia Zeani studierte. Neben
ihrer Ausbildung trat sie als Solistin in Oratorien und Konzerten auf und sang
unter anderem die Old Baroness in Barbers
Vanessa und die Baba in Strawinskys
The Rake’s Progress,
beide unter Imre Pallo. Nach ihrem Master of
Music 1999 wurde ihr ein Stipendium als Gesangsassistentin verliehen, mit dem
sie ein weiteres Jahr studierte und ein Performer Diploma erhielt. Sie besuchte
im Laufe ihres Studiums viele Meisterkurse, u.a. bei Brigitte Fassbaender und
Marjana Lipovšek. Gesanglich wird sie von Anneliese Fried und Jean-Ronald
LaFond betreut.
(Bitte vernichten Sie vorheriges biographisches
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